Fast jeder kennt es zumindest aus dem Fernsehen. Das Kap Arkona ist neben dem Königsstuhl Rügens bekanntestes Ausflugsziel. Und tatsächlich sollte man auch mal dort gewesen sein. Nicht nur die herrliche Aussicht über die Ostsee und die weite Landschaft von Wittow bis nach
Hiddensee machen den Reiz des Nordkaps von Rügen aus, sondern auch die vielfältigen Sehenswürdigkeiten des Flächendenkmals Arkona sind ein Muss für jeden Rügenbesucher.
Planen Sie, möglichst viele Informationen zu erhaschen und ca. einen halben Tag an Rügens nördlichsten Punkt zu verweilen, dann empfehlen wir Ihnen das Allinclusive-Eintrittsticket namens Kapkarte. Diese gewährt Ihnen für 10,00 Euro Einblicke in alle Leuchttürme, den Peilturm, den Burgwall aus der Slawenzeit, die Bunkeranlage, die
Nebelsignalstation, die Jagdausstellung und Rabatte von ca. 10% auf Einkäufe im Historischen Gutshof Putgarten.
Wir fahren zunächst gemeinsam zum Parkplatz in Putgarten. Von hier aus haben Sie die Möglichkeit zu Fuß oder per Arkonabahn zum Fischerdorf Vitt oder zum Kap Arkona zu gelangen.
Alternativ können Sie auch zuerst am historischen Gutshof Station machen und dort zum Beispiel die Keramik-Werkstatt oder die historische Druckerei sowie das gemütliche Café zu besuchen. Hier gibts für Jeden das passende Mitbringsel und nebenbei erfährt man Interessantes von der Insel Rügen.
Am Kap Arkona sollten Sie zumindest einen der beiden Leuchttürme besteigen. Wenn Sie ein Freund alter maritimer oder militärischer Anlagen sind, dann interessieren Sie bestimmt die Nebelsignal- oder Bunkeranlage. Der hinter dem Marin-Peilturm befindliche und aus der Slawenzeit des 8. Jahrhunderts stammende Burgwall ist für "Historiker" sehr interessant. So wird man feststellen, dass die Tempelanlagen von Arkona überregional sehr bedeutsam waren.
Einen Besuch des Fischerdörfchen Vitt ist praktisch ein Muss für jeden Fischesser und lohnt schon wegen seiner Kapelle und dem darin verborgenen Bernsteinverkauf allemal.