Grosse Ruegenrundfahrt - Kap Arkona, Königsstuhl, Sassnitz, Prora, Binz, Sellin, Bergen auf Rügen

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Rügen ganz nah erleben

Wir heißen Sie Herzlich Willkommen auf Deutschlands größter (und schönster!) Insel - Rügen. Mit fast 1.000 km² ist sie so groß wie unsere Hauptstadt Berlin.

Um einen ersten Überblick über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Insel Rügen zu erhalten, laden wir Die Rügenrundfahrt führt auch zum Kreidefelsen Königsstuhl.Sie zu einer Rügenrundfahrt im Kleinbus ein.

Unser Plus: Mit uns erleben auch Fahrgäste, die nicht so gut zu Fuß sind, also unter Gehbehinderungen oder anderen Handicaps leiden, die Schönheit und Vielfalt der Natur, die Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele der Ostseeinsel Rügen hautnah.

Entdecken Sie mit uns schilfgesäumte Boddengewässer, idyllische Rad- & Wanderwege entlang der Ostseeküste, atemberaubende Sandstrände und imposante Steilküsten. Kaum eine Region in Deutschland bietet eine so abwechslungsreiche Landschaft auf einem vergleichsweise kleinen Areal wie Rügen.

Das Flächendenkmal Kap Arkona ist unser erstes Etappenziel.  Zunächst fahren wir zum urigen Fischerdörfchen Vitt, das sich in eine Uferschlucht direkt an der Steilküste schmiegt. Bereits 1996 wurde das idyllische Küstendorf von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Sein eigenwilliger Charme, die kleinen, mit Schilf (Reet) gedeckten Häuser und der malerisch-romantische Hafen wirken auf den Betrachter wie eine Reise in längst vergessene Zeiten…Das Wahrzeichen von Vitt, die achteckige Uferkapelle, die sich oberhalb des Ortes befindet, ist nicht nur beliebtes Motiv für Ansichtskarten und Hobbyfotografen, die eigenwillige Bauweise nach Plänen von Carl Friedrich Schinkel bewirkt auch eine atemberaubende Akustik im Innern (z.B. bei Konzerten).

Lassen Sie von hier aus den Blick schweifen über die „Tromper Wiek“ (Bucht zwischen den Halbinseln Jasmund und Wittow). Schaut man Richtung Kap Arkona, sieht man den „Marinepeilturm“ und Reste des slawischen Burgwalls aus dem 12. Jahrhundert. Der steinige Naturstrand entlang der Steilküste sowie der Hochuferweg locken zum Spaziergang bis zu den Leuchttürmen Arkonas.

Wer sich einen Rundumblick über die Halbinsel Wittow, die Weite der Ostsee und die Insel Hiddensee gönnen möchte, kommt nicht umhin, einen der beiden Leuchttürme (Schinkelturm und Neuer Leuchtturm) oder den Peilturm zu besteigen. In letzterem befindet sich neben einer Fotoausstellung auch eine Bernstein-Schmuckwerkstatt unter der Glaskuppel.

Auf dem Rügenhof in Putgarten erleben Sie Rügener Handwerkskunst live, die historische Druckwerkstatt, ein Antiquariat nebst Rügener Jagdausstellung bieten sicher für jeden Geschmack das Richtige. Und wie wäre es abschließend mit einem Besuch des Hofcafés? – Hier können Sie Erzeugnisse des Rügen-Produkte-Verein e.V. nicht nur probieren, sondern auch käuflich erwerben – sei es für den Eigenbedarf oder als Mitbringsel (statt langweiliger Souvenirs).

Unser nächster Zielort ist Sassnitz. Wir fahren die Route über Stubbenkammer und durchqueren den Nationalpark Jasmund (der kleinste Nationalpark Deutschlands!).  Von der Victoriasicht aus hat man einen atemberaubenden Blick über die Ostsee und zum benachbarten Königsstuhl, dem wohl berühmtesten Kreidefelsen der gesamten Ostseeküste.

In der Hafenstadt Sassnitz angekommen, erleben wir im Fischereihafen maritimes Flair. Fischkutter, der Geruch von Räucherfisch und das Geschrei der allgegenwärtigen Möwen verstärken diesen Eindruck noch. Der angrenzende Stadthafen, die ca. 1,5 km lange Mole mit dem Leuchtturm sowie urige Kneipen und Läden laden zum Spazieren, Verweilen und Träumen ein. Die Sassnitzer Altstadt ist ebenso einen Abstecher wert, wie der Fährhafen Sassnitz-Mukran - Deutschlands wichtigste Fährverbindung nach Skandinavien und ins Baltikum.

Wir folgen weiter dem Küstenverlauf der Ostküste Rügens, die nächste Station unserer Rügenrundfahrt ist Prora.

Das an sich unscheinbare Dörfchen an der Prorer Wiek entstand als Folgeerscheinung eines der populärsten Bauvorhaben der NS-Diktatur – des sogenannten KdF-Bades Prora zwischen 1935 und 1939. Gemäß der NS-Ideologie sollten hier zeitgleich! Bis zu 20.000 KdF-Mitglieder („Kraft durch Freude“ = nationalsozialistische Organisation, die bereits Mitte der 30er Jahre unter anderem als „Reiseveranstalter für die deutsche Arbeiterschaft“  im „Dritten Reich“ Bedeutung erlangte) Urlaub machen und „Kraft“ schöpfen. Nach Kriegsausbruch wurden die Arbeiten weitgehend eingestellt, das „Erbe“ aus dieser Zeit ist ein 4,5 km langer Gebäudekomplex. In der DDR wurde das Objekt militärisch genutzt und war für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Erst Anfang der 90er Jahre gab die Bundeswehr den Standort Prora auf. Heute steht der gesamte Bau unter Denkmalschutz und wird nur noch in Teilen genutzt. So finden sich hier u.a. mehrere Museen (KdF-Museum, Museum der NVA, Rügen-Museum, Prora-Museum), eine Jugendherberge und das durch die „Stiftung Neue Kultur“ betriebene „Dokumentationszentrum Prora“.

Übrigens ist die Ostseeküste von Mukran über Prora bis hin nach Binz mit ihrem malerischen Sandstrand bei Rügenurlaubern und Einheimischen als Badestrand äußerst beliebt, vergleichbare Sandstrände gibt es auf Rügen nur zwischen Juliusruh und Glowe (die Schaabe),  in Sellin, Baabe und Göhren (Nordstrand & Südstrand).

Der nächste Ort auf unserer Rügen-Tour ist das Ostseebad Binz, mit seiner 125jährigen Seebad-Tradition für viele sicher der bekannteste Name an der deutschen Ostseeküste. Rügens berühmtestes Ostseebad besticht mit der langen Strandpromenade, der legendären Seebrücke und lädt Urlauber und Tagestouristen zum Spazieren und Verweilen ein. Allgegenwärtig ist die für Binz und das Ostseebad Sellin charakteristische Bäderarchitektur. Nahezu alle Villen sind bis heute wieder mit viel Liebe zum Detail restauriert worden und lassen das bis Ende des 19. Jahrhunderts eher unbekannte Fischerdörfchen wieder im mondänen Glanz der 20er Jahre erstrahlen.

Das Ostseebad Sellin, kleiner und unbekannter als Binz, gilt mittlerweile bei Rügenurlaubern als Geheimtipp, steht es doch diesem in nichts nach. Besonders durch seine im Jahre 1994 neu errichtete Seebrücke gewann Sellin in die Sympathie vieler Touristen. Hier sind besonders die imposanten Villen der Wilhelmstraße mit ihrem elitären Charme sehenswert.

Nun wird es Zeit, die Rückfahrt in den Norden Rügens anzutreten. Unser letzter Haltepunkt ist die zentral gelegene Kreisstadt Bergen. Interessant sind hier neben der ältesten Kirche Rügens, St. Marien, das Geburtshaus von Dr. Theodor Billroth (einer der bedeutendsten Chirurgen des 19. Jahrhunderts, Begründer der „wissenschaftlichen Chirurgie“) der Marktplatz und das Benedixhaus. Auch der Rugard (mit 91 m über NN die höchste Erhebung im Zentrum Rügens) mit dem darauf errichteten „Ernst-Moritz-Arndt-Turm“ (gebaut in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts zur Würdigung eines weiteren großen Rüganers – Ernst Moritz Arndt) ist eine Besichtigung wert, bevor man Bergen verlässt.

Hat Ihnen die virtuelle Rügenrundfahrt gefallen? Vielleicht konnten wir Sie ja neugierig machen auf die „echte“ Rügenrundfahrt – sozusagen ruegenlive

 

35,- Euro pro Person
inklusive Transfer, ohne Eintritte
Gruppenpreise ab 19,- Euro p. P.
Buchung ohne Risiko: keine Stornogebühr (siehe AGB)
 

 

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